-Dec-15-2025-01-01-57-6010-PM.png?upscale=true&width=960&upscale=true&name=image%20(22)-Dec-15-2025-01-01-57-6010-PM.png)
Software-Dip in Europa
Einen Rabatt von 50% auf die historische Bewertung gibt’s aktuell bei der französischen Software-Schmiede Dassault Systèmes. Allerdings ist die Firma jahrelang mit über 10% gewachsen, aktuell sind’s nur noch um die 5%.
Was da los?
Dassault spürt die Krise der europäischen Industrie. Investitionen wurden verschoben, aber noch nicht abgesagt. Die Kunden warten ab, was kurzfristig auf den Umsatz drückt.
Was spricht für die Aktie?
Die Bewertung ist für ein Software-Unternehmen günstig. Das erwartete KGV liegt bei gut 17. Historisch gesehen lag der Durchschnitt der letzten zehn Jahre bei über 30. Sobald die Konjunktur in Europa anzieht, dürfte der Umsatz durch die aufgestauten Aufträge schnell wieder steigen.
Das Risiko im Hintergrund
Der Markt preist aktuell ein strukturelles Problem ein: Den Vertrauensverlust in den europäischen Autosektor. Wenn sich die Machtverhältnisse dauerhaft nach China verschieben, könnten europäische Zulieferer leiden. Und für Dassault ist die Autobranche die wichtigste Zielgruppe.