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Profitabler als Big Tech
Warum kommt es bei Stürzen trotz Helm zu schweren Kopfverletzungen? Das fragten sich schwedische Forscher und Ärzte und fanden die Antwort: Rotationsbewegungen beim Sturz. Sie entwickelten die Technologie MIPS, oder das Multidirectional Impact Protection System.
Es ist eine dünne Schicht im Helm, die sich paar Millimeter mitbewegt und so das Schlimmste verhindert. MIPS produziert keine eigenen Helme, sondern lizenziert seine Technologie an über 100 Marken.
Dadurch hat das Geschäftsmodell einen entscheidenden Vorteil: Es ist extrem skalierbar. Jedes Helm-Modell, in das MIPS installiert wird, bringt wiederkehrenden Umsatz für die Schweden. Das Besondere an der Firma ist die Profitabilität: 2024 lag die operative Marge bei 36%. Zum Vergleich: Apple kam nur auf 31%, Alphabet auf 33%. MIPS will bis Ende des Jahrzehnts sogar eine EBIT-Marge von über 50% erreichen.
Die Firma ist dabei aber recht klein. Der Umsatz ist 2024 um 35% gestiegen auf rund 45 Mio. €. Das Problem: Der US-Markt macht fast die Hälfte der Umsätze aus und wird aktuell durch Zoll-Themen belastet. Das hat auch die Aktie auf Sicht von einem Jahr um 30% gedrückt. Der Börsenwert liegt trotzdem noch bei 1 Mrd. €, was einem erwarteten KGV von 50 entspricht - das wirkt trotz starker Profitabilität nicht günstig.