
Konsumgüter-Absturz
Am 10. März war Procter & Gamble über 410 Mrd. $ wert. Mittlerweile sind davon nichtmal 380 Mrd. $ übrig. Zwischenzeitlich waren’s nur 370 Mrd. $.
Woran hat’s gelegen?
•Der Umsatz mit Windeln, Rasierern und Co. ist im letzten Quartal um knapp 2% auf insgesamt rund 20 Mrd. $ gesunken.
•Das organische Wachstum - also ohne Übernahmen und Währungseffekte - lag nur bei 1%.
•Kunden weichen wegen Inflation auf günstigere Alternativen aus.
•Außerdem läuft’s in China nicht, wo 10% der Umsätze gemacht werden.
Wie geht’s weiter?
•Statt 3-5% Wachstum, will P&G dieses Jahr nur noch 2% wachsen.
•Kommende Zölle und steigende Produktionskosten sollen durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden. Der Plan: Weniger Umsatz in Kauf nehmen, dafür stabile Margen und Gewinne.
Trotz Kursrückgang wird P&G aber immer noch mit einem erwarteten KGV von 23 bewertet. Den Konkurrenten Unilever gibt’s schon für 18.