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Grüne Welle surfen
Matcha ist im Trend. Das Exportvolumen von grünem Tee (inklusive Matcha) aus Japan hat sich seit 2020 auf über 200 Mio. € mehr als verdoppelt und wächst jährlich um über 20%. Auf Social Media befeuern Promis wie die US-Schauspielerin Emma Chamberlain den Hype zusätzlich.
Das schnelle Wachstum sorgt für Lieferengpässe und Preiserhöhungen. Der japanische Tee-Gigant ITO EN hat zum Beispiel bei einigen seiner Matcha-Produkte die Preise im September verdoppelt.
Wenn man an der Börse nach Matcha-Profiteuren sucht, landet man auch schnell beim 3 Mrd. € schweren ITO EN. Aber wie groß ist der Effekt wirklich?
•Matcha-Wachstum vs. Gesamt-Wachstum: Das Matcha-Geschäft von ITO EN ist im letzten Jahr um starke 40% gewachsen, vor allem international. Das Gesamt-Wachstum des Unternehmens lag in den letzten drei Jahren aber im Schnitt nur bei 6%. Das zeigt, dass der Matcha-Anteil am Gesamtumsatz von ca. 3 Mrd. € noch sehr klein ist.
•Indirekte Effekte: Es gibt auch indirekte Profiteure, wie die hauseigene Franchise-Kette Tully’s Coffee, die mit über 800 Läden die Matcha-Fans in ihre Cafés lockt. Außerdem hat ITO EN sich an dem auf Bio-Matcha spezialisierten Unternehmen „The Matcha Tokyo“ beteiligt.
Kurz gesagt: ITO EN profitiert vom Matcha-Hype, aber nur mit einem kleinen Teil des Businesses. Das Gleiche gilt für Ketten wie Starbucks oder Konzerne wie Nestlé.