Drill, Baby, Drill - Was, wenn keiner will?

Drill, Baby, Drill - Was, wenn keiner will?

OAWS Redaktion13. Januar 2026

In Reaktion auf die Festnahme von Nicolás Maduro sind amerikanische Öl-Aktien letzte Woche gestiegen. Vor allem Öl-Dienstleister wie Halliburton oder Schlumberger. Aber sind die Kursgewinne gerechtfertigt?

Mögliche Profiteure:

Amerikanische Ölkonzerne wie Chevron und Exxon könnten große Projekte sichern, wobei Investitionen von politischer Stabilität und Preisbedingungen abhängen.

Öl-Dienstleister wie Halliburton oder Schlumberger würden deutlich vom Infrastrukturausbau profitieren. Auch kleinere Firmen könnten deren Dienste einkaufen.

Raffinerien, die auf schweres, schwefelhaltiges Rohöl spezialisiert sind (Phillips 66, Marathon Petroleum), könnten Preisabschläge auf venezolanisches Öl nutzen und raffinierte Produkte zu Weltmarktpreisen verkaufen — das schafft Margen-Chancen.

Die großen Unsicherheiten:

Neben Venezuelas politischer Lage schaffen Trumps widersprüchliche Ziele — niedrigere Ölpreise vs. mehr Produktion — Spannung am Markt. Denn niedrige Preise machen Bohr-Investitionen unattraktiv.

Viel hängt davon ab, was die arabischen Staaten und andere Öl-Produzenten machen werden. Die Reaktion der globalen Ölproduzenten bleibt unvorhersehbar.