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Das whoppen wir

OAWS Redaktion14. August 20262 Min

Burger King ist wieder die zweitgrößte Burgerkette in den USA. Vor knapp 6 Jahren war die Kette hinter Wendy's auf Platz 3 gefallen. Jetzt hat sich das gedreht: Wendy's schrumpft seit sechs Quartalen in Folge in bestehenden Läden, Burger King wächst das fünfte Quartal in Folge.

Burger King gehört zu Restaurant Brands International (RBI), zu dem auch Tim Hortons, Popeyes und Firehouse Subs gehören. Seit 2022 hat RBI knapp 400 Mio. $ in die US-Sparte von Burger King gesteckt, jetzt kommen nochmal 300 Mio. $ obendrauf.

Filialen-Flip: RBI hat vor zwei Jahren seinen größten Franchisenehmer Carrols mit knapp 1.000 Filialen für rund 1 Mrd. $ übernommen. 600 davon werden modernisiert und danach teurer an neue Franchisenehmer weiterverkauft. Bis Ende 2027 sollen alle raus sein.

Neuer Whopper, neue Zahlen: Das Rezept wurde erstmals seit rund zehn Jahren geändert. Der Umsatz pro Filiale ist allein bei Whopper-Produkten um über 20% gestiegen. Im zweiten Quartal hat der Umsatz in bestehenden US-Läden um 8,5% zugelegt und die Burger-Branche um über neun Prozentpunkte geschlagen.

Einfache Preisstrategie: Während die Konkurrenz mit unzähligen Rabattaktionen um sich geworfen hat, hat Burger King nur zwei Angebote gefahren: zwei Sachen für 5 $, drei für 7 $.

ABER: Die gestiegenen Rindfleischpreise (Allzeithoch) drücken auf die Margen, Rindfleisch macht rund ein Viertel vom Wareneinkauf aus. Dazu schwächeln die anderen RBI-Marken: Tim Hortons wächst kaum noch, Popeyes ist um über 5% geschrumpft.

RBI wird mit 33 Mrd. $ Börsenwert und einem erwarteten KGV von 17 gehandelt. Der Schnitt der letzten 3, 5 und 10 Jahre liegt eher bei 20. Dazu gibt's über 3% Dividendenrendite.