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Atomkraft, die Knete schafft
Seitdem Tech-Konzerne wie Amazon und Microsoft letztes Jahr Verträge mit Atomkraftwerken abgeschlossen haben, ist klar: Atomkraft scheint wieder ein Zukunftsthema zu sein.
Einige Profiteure des Trends haben wir hier mal besprochen. Aber der vielleicht größte Profiteur ist Südkorea. Von 400 geplanten Atomkraftwerken auf der Welt haben südkoreanische Firmen gute Chancen, an bis zu 43% davon entscheidend mitzuwirken. Das hat eine Analyse von Bloomberg ergeben.
Welche Firmen profitieren konkret?
Korea Electric (WKN: 893161):
•Der Konzern ist eigentlich das Strommonopol Südkoreas und transportiert im Grunde den kompletten Strom der Südkoreaner + produziert mehr als die Hälfte des Stroms, der dort erzeugt wird.
•Als Nebengeschäft baut Korea Electric aber auch gigantische Atomkraftwerke im Ausland. Zum Beispiel in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
•Problem: Das Kerngeschäft in Südkorea ist so groß, dass die Atomkraft-Projekte kaum Einfluss auf die Aktie haben.
•Die Firma ist rund 13 Mrd. $ wert und damit nur das Fünffache des Gewinns. Sie hat aber über 90 Mrd. $ an Schulden und gehört zu 51% dem Staat.
Doosan (WKN: A410GL):
•Doosan und die Tochter Doosan Enerbility sind Weltmarktführer bei vielen Komponenten für Atomkraftwerke. Allerdings kann man die Aktien in Deutschland nicht gut handeln.
•Im Februar ging aber die Tochterfirma Doosan Škoda Power (WKN: A410GL) an die Börse. Die ist mit 400 Mio. € Börsenwert relativ klein, aber ein führender Anbieter von Dampfturbinen für Atomkraftwerke.
•Dazu ist die Bewertung nicht extrem hoch - die Firma wächst über 10% und macht rund 20 Mio. € Gewinn pro Jahr.
•Problem: Beim wichtigsten Projekt in Tschechien gibt’s grade Probleme.
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