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Apfel-Dip lecker?
Gute (?) News für alle Gamer: Apple will laut Bloomberg eine Gaming-Plattform starten, die automatisch auf allen Macs, iPads und iPhones installiert ist. Damit will man näher an Microsoft ran - Windows-Geräte werden von Gamern oft noch bevorzugt.
Parallel dazu hat Apple das erste Mal ever ein Game-Studio gekauft. Nämlich das Studio hinter dem Spiel Sneaky Sasquatch. Der Deal dürfte aber relativ klein sein. Die Firma hat nur zwei Mitarbeiter.
Viel spannender ist aber eine andere Frage: Apple hat dieses Jahr rund 20% des Börsenwerts verloren und damit viel schlechter verloren als die anderen Big-Techs.
Das spricht gegen den Dip-Kauf:
•Die Zoll-Drohungen von Trump.
•Apples niedriges Wachstum und die schwache Innovationsfähigkeit der letzten Jahre (Bei KI geht’s nicht voran, die Vision Pro war ein Fail, etc.).
•Die Bewertung von 3.000 Mrd. $ entspricht immer noch dem 28-fachen des erwarteten Gewinns. Das ist teurer als Meta und Alphabet und ähnlich teuer wie Microsoft und Amazon, obwohl die alle laut Analystenschätzungen in den kommenden Jahren doppelt bis dreimal so schnell wachsen werden.
Das spricht für den Dip-Kauf:
•Gemessen am KGV ist Apple sehr teuer. Gemessen am Free Cash Flow ist die Firma deutlich günstiger als Microsoft. Dazu ist der Free Cash Flow bei Apple stabiler. Der Grund: Anders als die anderen Tech-Giganten investiert der Konzern nicht so viel Geld in KI-Rechenzentren.
•Weil die gigantischen KI-Investments auch nach hinten losgehen könnten, hat Apple aus der Perspektive weniger Risiko als die anderen Big-Techs.
•Trump ist bei den Zöllen schonmal zurückgerudert. Und seine neue Zolldrohung vor einer Woche hängt laut der New York Times eng damit zusammen, dass er einen Korb von Tim Cook gekriegt hat. Denn der Apple-CEO hat eine Einladung zu Trumps Reise in den Nahen Osten abgelehnt.