Anime = Goldmine?

Anime = Goldmine?

OAWS Redaktion08. Mai 2025

Dank ChatGPT wurde das Internet vor paar Wochen mit Bildern im Ghibli-Style geflutet. Stellt sich die Frage, wer davon profitieren könnte?

Wer direkt in Studio Ghibli investieren möchte, kann das über die 6 Mrd. $ schwere TV-Firma Nippon Television (WKN: 855278) machen. Der gehört rund 47% an dem Anime-Studio.

Aber auch Toho (WKN: 868112) könnte vom Trend profitieren. Die Aktie hat seit Jahresanfang 25% zugelegt:

An der Börse ist die Firma rund 9 Mrd. $ wert.

Toho vertreibt unter anderem die Filme für Studio Ghibli und betreibt mit 70 Kinos eine der größten Kino-Ketten Japans.

Der Umsatz lag 2024 bei rund 2 Mrd. $ - 11% mehr als im Vorjahr.

Das Anime-Business ist rund 20% gewachsen und 2025 sollen Animes mit Filmen, TV-Serien, Merch und Streamingrechten 500 Mio. $ einbringen.

Auch das 150 Mrd. $ schwere japanische Schwergewicht Sony (WKN: 853687) will von Animes profitieren:

Sony sieht Animes als wichtigen Wachstumstreiber für das eigene Business. Der Konzern schätzt, dass der Anime-Markt bis 2030 auf 60 Mrd. $ wachsen wird.

Die Japaner bauen um Franchises wie Demon Slayer ein ganzes Universum mit Playstation-Spielen, TV-Serien, Filmen und Merch.

Besonders interessant: Die Tochterfirma Aniplex betreibt mit Crunchyroll die größte Animie-Streaming-Plattform der Welt. 2020 hatte die nur 3 Mio. Abos, inzwischen sind’s um die 13 Mio. Abos. Obendrauf gibt’s Anime-News und einen passenden Merch-Store.