
ADS lässt Wasser verschwinden
An der Börse dreht sich zuletzt alles um Tech und KI. Aber es gibt auch Aktien von Firmen, die den Alltag am Laufen halten – und genau hier kommt Advanced Drainage Systems (ADS) ins Spiel. ADS baut Rohre, Tanks und Abflusssysteme, die verhindern, dass Städte nach Starkregen im Chaos versinken.
Warum lohnt sich ein Blick auf ADS jetzt?
•Marktführer in den USA: Das Pipe-Segment macht über die Hälfte des Umsatzes aus. Kilometerlange, wellenförmige Kunststoffrohre werden in fast jedem großen Infrastrukturprojekt verbaut. Beton wird ersetzt, weil hochverdichteter Kunststoff leichter, günstiger, langlebiger und nachhaltiger ist.
•Recycling als Margin-Hebel: Über die Hälfte der Produkte besteht aus wiederverwertetem Material. ADS recycelt rund 500 Mio. Pfund Plastikmüll pro Jahr – das stabilisiert die Kosten, selbst wenn Ölpreise steigen.
•Wachstum durch Übernahmen: Für 1 Mrd. $ hat ADS die Wassersparte der deutschen Norma Group gekauft. Ziel: Zugang zum Endkundengeschäft und Ergänzung zu den großen Infrastrukturprojekten.
•Makro-Trends im Rücken: Starkregen durch den Klimawandel und 1.200-Mrd.-$-Infrastruktur-Investments sorgen für volle Auftragsbücher.
Mit dem Business macht die Firma knapp 3 Mrd. $ Umsatz. Allerdings ist ADS nicht ganz günstig: Der Börsenwert von 11 Mrd. $ steht für ein KGV von 25. Außerdem schwächelt der US-Häusermarkt aktuell.