Abfahrt

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OAWS Redaktion22. Dezember 2025

Eigentlich ist jetzt Prime-Time für Vail Resorts. Die 5,5 Mrd. $ schwere Firma ist der wertvollste Skigebietsbetreiber an der Börse. Aber die Aktie hat seit Beginn des Jahres um die 20% verloren.

Grund ist ein Mix aus teurer Expansion und operativen Fehlern. Unter der ehemaligen CEO Kirsten Lynch hat sich Vail in Europa eingekauft und für Gebiete wie Andermatt das 60-fache des operativen Gewinns gezahlt. Marktüblich ist das 10-fache.

Dazu wird im Kernmarkt der USA Alterra immer stärker. Wer den Saisonpass von Vail kauft, kann in allen Skigebieten der Firma fahren. Während Vail Gebiete aber nur dazu kauft, bindet Alterra auch unabhängige Skigebiete in den Pass ein. Das spart Übernahmekosten und macht den Pass attraktiver. Vor allem, weil Vail für lange Schlangen in den Skigebieten bekannt ist.

Die Folge: 3% weniger verkaufte Epic Pässe bei Vail. Nur Preiserhöhungen halten den Umsatz stabil.

Der Turnaround? Ex-Chef Rob Katz ist zurück am Steuer und mit einer Dividendenrendite von über 6% und einem KGV von 21 ist die Aktie historisch günstig bewertet. Aber die Konkurrenzsituation bleibt problematisch und die 3 Mrd. $ Schulen darf man auch nicht vergessen.

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